Manhattan Clam Chowder & kathas no-knead-bread

Selbst gebackenes Brot macht süchtig. Schon einmal probiert? Dann nichts wie ran an kathas fantastisches no-knead-bread, adaptiert nach dem Original von U.S. Bäcker Jim Lahey: Kein Schnickschnack bei den Zutaten, kein tagelanges Sauerteig ansetzen, kein Tamtam bei der Zubereitung. Nur verrühren, ruhen lassen, falten, ruhen lassen, backen. Das Ergebnis ist ein herrlich knuspriges Brot, das man am besten ganz schlicht mit Butter oder als Beilage zu dieser ebenso einfachen und schnell zubereiteten Manhattan Clam Chowder genießt. Die stammt in dieser “roten” Version übrigens auch aus den USA, wo Mitte des 19. Jahrhunderts eingewanderte Italiener die Tomate als Zutat populär gemacht haben. Die eigentliche Clam Chowder wurde nämlich (vermutlich von französischen Seefahrern) mit Milch zubereitet.

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Ruck-Zuck-Pasta mit Knoblauchgarnelen à la {Donna Hay}

schnell, frisch, einfach klingt gerade jetzt nach den Feiertagen nach einem guten Deal. Und tatsächlich gelingt Madam Hay mit diesem Gericht der Ausgleich zur recht fleischlastigen Küche der letzten Tage. Ist im übrigen doch nicht ihr aktuellsten Kochbuch, wie ich bis eben noch geglaubt habe und nach dem Christkind nun auch euch weismachen wollte, denn das neueste Werk heißt “fresh and light”, nicht “fast, fresh and simple”, wie konnte ich das nur verwechseln!?

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Linguine mit Miesmuscheln & Garnelen

Meine Kochbuchsammlung ist um eine Attraktion reicher: „Trattoria-Küche“ der beiden Spitzenköche Antonio Carluccio und Gennaro Conaldo ist quasi eine Nachwehe meines Rom Besuchs und überzeugt mit traditionellen wie neuen Gerichten der italienischen Küche Die Rezepte sind durchgehend einfach gestrickt, sowohl was die Zutatenliste als auch die Zubereitung der Speisen betrifft. Bestes Beispiel sind diese Linguine con cozze e gamberetti, die in Italien als pasta ai frutti di mare in allen erdenklichen Formen (z.B. mit Jakobs- und Venusmuscheln, Mini-Kraken, Tintenfisch oder einer Mischung aus allem) angeboten werden.

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Flusskrebsbuchteln mit Basilikum & Proseccosauce | Tschechien

Es hätte eines der aufwendigsten Gerichte meines EM Specials werden können und war dann doch recht einfach zuzubereiten: Mini-Buchteln, Klassiker der böhmischen wie auch der österreichischen Küche, die nicht wie üblich mit Powidl oder Marillenmarmelade gefüllt wurden, sondern mit einer herzhaften Flusskrebs-Basilikum-Mischung. Mňam!

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Fish & Chips-Tempura mit Ingwer-Wasabi-Mayonnaise | Irland

Mein erster Tempura-Teig war eine Katastrophe. Der Teig wollte nicht am Fisch haften bleiben und ist beim Frittieren einfach abgefallen. Wahrscheinlich war das Mineralwasser nicht kalt genug oder das Mischverhältnis selbst nicht optimal, nachdem ich die Angaben halbiert hatte. Daher bitte die folgenden Tipps beachten: Mineralwasser schön kalt stellen, am besten ein Zeitl im Tiefkühler. Den Teig nur kurz und locker aufschlagen, die Fischfilets schön dick damit bedecken und sofort ins Öl mit ihnen. Dann dürfte eigentlich nichts schief gehen.

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Karamellisierte Krautfleckerl mit roh mariniertem Sesamlachs | Polen

Das Kraut und ich sind gerade erst dabei, uns anzufreunden, wobei es mir vor allem in der sauren Version – wie es für EM-Co-Gastgeber Polen typisch gewesen wäre – noch recht große Schwierigkeiten bereitet, es gern zu haben. Krautfleckerl aber dürfen schon sein und wo würde ich die wohl sonst in einer meiner Challenge entsprechend ungewöhnlichen Variante finden, wenn nicht bei Bernie Rieder.

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Wan Tans auf zweierlei Art

Habe ich eigentlich schon erzählt, dass O.s Nudelmaschine vor ein paar Wochen den Geist aufgegeben hat? Ein Drama sag’ ich euch! Naja… Jedenfalls sind Wan Tans eine gute Alternative, wenn’s unbedingt gefüllte Teigtaschen sein sollen, Ravioli aufgrund defekter Küchenhelfer aber gerade nicht oder nur unter erschwerten Nudelholz-Bedingungen machbar sind. Und einen Bambuskorb wollte ich ohnehin schon immer einmal haben! Meine Trauer hält sich also in Grenzen.

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Thunfischaufstrich mit Koriander & Jungzwiebel

Oh, jetzt wird mein Schwesterherz gleich der Schlag treffen. Thunfischaufstrich? Yuk! Geht gar nicht. Dachte ich aber bis vor kurzem auch noch. Thunfisch ja, aber nur roh am Sushi oder als Steak. Dass ich das Zeug jemals in einer anderen Form essen würde, war auch für mich unvorstellbar. Doch dann habe ich diese Version im Blaustern probiert und Geschmack daran gefunden. Zwar im Moment nur in geringen Mengen und gerne mit viel Frischkäse und Jungzwiebeln, aber das wird schon noch, wartet’s ab! Ich fang’ ja gerade erst damit an…

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